Quo vadis Islamischer Religionsunterricht: Unterricht zwischen staatlichem Anspruch und Verbandspolitik (2)

Der Islamische Religionsunterricht (IRU) ist seit den 70er Jahren Gesprächsthema auf politischer Ebene. Zuerst wurde er konzipiert als muttersprachlicher Ergänzungsunterricht, um damit Kindern und Jugendlichen, die in ihre (türkische) Heimat zurückkehren, die Eingliederung zu erleichtern. Schnell wurde aber klar, dass dieser Ansatz von falschen Voraussetzungen ausging: die Mehrheit der Gastarbeiterfamilien und ihre Kinder wollte gar… Weiterlesen Quo vadis Islamischer Religionsunterricht: Unterricht zwischen staatlichem Anspruch und Verbandspolitik (2)

Quo vadis Islamischer Religionsunterricht: Unterricht zwischen staatlichem Anspruch und Verbandspolitik (1)

Kurz vor Jahresende (2017/2018) ließ das Kultusministerium in Hessen verkünden: Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) bleibt Partner für den Islamischen Religionsunterricht. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) betonte, es sei kein Einfluss auf Unterricht oder Lehrkräfte durch türkische Amtsträger nachweisbar. Begutachtet wurde die DITIB von Prof. Dr. Josef Isensee, Prof. Dr. Mathias Rohe und… Weiterlesen Quo vadis Islamischer Religionsunterricht: Unterricht zwischen staatlichem Anspruch und Verbandspolitik (1)

Islam an Schulen: Kaum Religionsunterricht für Muslime

„Religiösen Analphabetismus“ unter Muslimen nennt das Ismail Yavuzcan vom Tübinger Lehrstuhl Religionspädagogik des Zentrums für islamische Theologie. 60 Prozent der jungen Leute erhielten Islamunterricht weder in Schule noch Moschee. Yavuzcan hält den Ausbau für wichtig, um „religiösem Analphabetismus“ vorzubeugen. Auch könne so verhindert werden, dass Jugendliche in den Extremismus abgleiten – denn sie gerieten schnell… Weiterlesen Islam an Schulen: Kaum Religionsunterricht für Muslime